Elden Ring – Lohnt es sich 2026?

Elden Ring – Der ultimative Guide für Einsteiger und Veteranen

Von Redaktion gaming-radar.de

Elden Ring hat seit seiner Veröffentlichung im Februar 2022 die Gaming-Welt grundlegend verändert. FromSoftwares Meisterwerk kombiniert die kompromisslose Herausforderung der Souls-Reihe mit einer atemberaubenden Open World und einer Lore, die von Fantasy-Ikone George R.R. Martin mitgestaltet wurde. Millionen von Spielerinnen und Spielern haben sich bereits in die Zwischenlande gewagt – und viele sind daran gescheitert. Ob du gerade erst dein erstes Mal die nebelverhangenen Ebenen von Limgrave betrittst oder nach hunderten Stunden immer noch neue Geheimnisse entdeckst: Dieser Guide liefert dir fundiertes Wissen, praktische Tipps und ehrliche Einschätzungen, die dich weiterbringen.

Was macht Elden Ring so besonders?

Elden Ring ist kein gewöhnliches Open-World-Spiel. Während andere Titel dich mit Questmarkern überhäufen und an der Hand durch die Story führen, setzt FromSoftware auf Entdeckungsdrang und Eigeninitiative. Die Welt der Zwischenlande ist riesig, doch sie fühlt sich niemals leer an. Hinter jeder Ruine, in jeder Höhle und auf jedem Bergkamm wartet etwas – sei es ein mächtiger Gegner, ein versteckter Questgeber oder ein Ausrüstungsstück, das deinen gesamten Build verändern kann.

Das Kampfsystem baut auf dem bewährten Souls-Fundament auf, erweitert es aber um entscheidende Mechaniken. Geisteraschen ermöglichen es dir, NPC-Begleiter zu beschwören, die im Kampf ablenken und Schaden austeilen. Das Reittier Sturmwind eröffnet völlig neue taktische Möglichkeiten, vor allem gegen überdimensionale Bosse in der offenen Welt. Kriegsaschen erlauben dir, Waffen mit speziellen Fähigkeiten auszustatten und so deinen Spielstil flexibel anzupassen.

Aus unserer Sicht ist genau diese Kombination aus Freiheit und Tiefe der Grund, warum Elden Ring auch Jahre nach Release nichts von seiner Faszination verloren hat. Es gibt schlicht kein anderes Spiel, das Open-World-Erkundung und anspruchsvolle Action-RPG-Mechaniken auf diesem Niveau vereint.

Die besten Tipps für den Einstieg

Der Anfang in Elden Ring kann überwältigend sein. Damit du nicht frustriert aufgibst, haben wir die wichtigsten Einsteigertipps zusammengestellt:

Wähle deine Startklasse mit Bedacht: Der Vagabund eignet sich hervorragend für Nahkampf-Neulinge dank seiner hohen Vitalität und soliden Rüstung. Der Astrologe ist die beste Wahl, wenn du mit Magie durchstarten willst. Bedenke aber: Die Startklasse bestimmt nur deine Anfangswerte – langfristig kannst du jede Klasse in jede Richtung entwickeln.

Erkunde Limgrave gründlich: Bevor du dich an Margit, das Grausame Mal, wagst, solltest du die Umgebung ausgiebig erkunden. In den Katakomben und Höhlen rund um den Startbereich findest du wertvolle Upgrades, Waffen und vor allem Runen zum Leveln. Die Höhle der Kunde im Osten ist ein perfekter Einstiegs-Dungeon.

Nutze die Schmiede: Waffenverbesserungen sind in Elden Ring wichtiger als rohes Leveln. Eine auf +3 verbesserte Startwaffe richtet deutlich mehr Schaden an als ein Wechsel zu einer unverbesserten, vermeintlich stärkeren Waffe. Sammle Schmiedesteine, wann immer du sie findest.

Scheue dich nicht vor Umwegen: Wenn ein Boss zu stark ist, zieh weiter. Die Open World belohnt dich dafür. Komm später zurück, wenn du stärker bist. Das ist kein Zeichen von Schwäche, sondern kluges Spieldesign.

Fortgeschrittene Strategien und Build-Empfehlungen

Sobald du die Grundlagen beherrschst, eröffnen sich in Elden Ring enorme Möglichkeiten zur Charakteroptimierung. Hier sind drei bewährte Builds, die auch in anspruchsvollen Endgame-Gebieten bestehen:

Blutungs-Build (Geschick/Arkanenergie): Waffen wie die Flüsse des Blutes oder die Eleonoras Poleklinge verursachen massiven Blutungsschaden, der prozentual die Lebenspunkte von Bossen abzieht. Investiere in Geschick und Arkanenergie, kombiniert mit dem Talisman Lord of Blood’s Exultation für zusätzlichen Schadensboost nach ausgelöster Blutung.

Stärke-Tank: Mit einem Großschild und einem kolossalen Schwert wie dem Greatsword bist du nahezu unaufhaltbar. Setze auf hohe Stärke und Ausdauer. Das Greatshield Soldier Ashes gehört zu den besten Geisteraschen für diesen Spielstil, da sie Aggro auf sich ziehen und dir Fenster für schwere Angriffe eröffnen.

Zauber-Hybrid (Intelligenz/Geschick): Die Mondlicht-Großklinge ist eine der vielseitigsten Waffen im Spiel und skaliert mit Intelligenz und Geschick. Ergänze sie mit Zaubern wie dem Kometsplitter für Fernkampf-Burst-Damage und dem Carian-Slicer für mana-effiziente Nahkampfoptionen.

Unser Eindruck nach mehreren hundert Spielstunden: Der Blutungs-Build ist zwar extrem effektiv, aber der Stärke-Tank bietet gerade Spielern, die sich noch unsicher fühlen, das befriedigendste Spielerlebnis. Du lernst die Angriffsmuster der Bosse, ohne bei jedem Fehler sofort bestraft zu werden.

Shadow of the Erdtree – Die Erweiterung, die alles verändert

Mit dem DLC Shadow of the Erdtree hat FromSoftware im Juni 2024 eine Erweiterung veröffentlicht, die inhaltlich fast einem eigenständigen Spiel gleichkommt. Das Schattenreich bietet ein komplett neues Gebiet, das in Umfang und Dichte mit dem Hauptspiel konkurriert. Neue Waffentypen wie Handkampfkünste, Leichtschilde mit offensiven Fähigkeiten und das Parfüm-System erweitern die Build-Vielfalt erheblich.

Der Zugang zum DLC erfordert, dass du zwei spezifische Bosse im Hauptspiel besiegt hast: Radahn, die Geißel der Sterne, und Mohg, den Herrn des Blutes. Besonders Mohg ist eine ernstzunehmende Herausforderung. Plane ausreichend Zeit ein, bevor du dich ins Schattenreich wagst – idealerweise bist du mindestens auf Level 120 bis 150.

Besonders wichtig im DLC ist das neue Schattenbaumsegen-System. Sammle Scadubaum-Fragmente, um deinen Angriffsschaden und deine Schadensresistenz im Schattenreich zu erhöhen. Ohne diese Fragmente wirst du selbst als erfahrener Spieler an den neuen Bossen verzweifeln. Aus unserer Sicht ist Shadow of the Erdtree einer der besten DLCs der gesamten Spielegeschichte – die neuen Bosse gehören zu den anspruchsvollsten und gleichzeitig fairsten Kämpfen, die FromSoftware je designt hat.

Fazit: Warum du Elden Ring 2025 (noch) spielen solltest

Elden Ring ist auch drei Jahre nach Release ein Pflichtspiel für jeden, der anspruchsvolle Action-RPGs schätzt. Die Kombination aus erkundbarer Open World, tiefem Kampfsystem und der mysteriösen Lore ist nach wie vor unerreicht. Mit Shadow of the Erdtree gibt es zudem einen DLC, der qualitativ neue Maßstäbe setzt. Die Community ist aktiv, PvP-Invasionen sorgen für Spannung, und regelmäßige Balance-Patches halten das Metagame frisch. Egal, ob du zum ersten

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