Elden Ring: Was du wissen musst

Elden Ring – Der ultimative Guide für Einsteiger und Veteranen

Von Redaktion gaming-radar.de

Elden Ring hat die Gaming-Welt seit seinem Release im Februar 2022 grundlegend verändert. FromSoftwares Open-World-Meisterwerk vereint die knallharte Souls-Formel mit einer riesigen, frei erkundbaren Spielwelt – erschaffen in Zusammenarbeit mit Fantasy-Autor George R.R. Martin. Ob du gerade erst die Zwischenlande betrittst oder nach hunderten Stunden immer noch neue Geheimnisse entdeckst: In diesem umfassenden Guide erfährst du alles, was du über Elden Ring wissen musst, und bekommst konkrete Tipps, die dir wirklich weiterhelfen.

Was macht Elden Ring so besonders?

Elden Ring ist nicht einfach nur ein weiteres Souls-Spiel mit offener Welt. Es ist ein konsequenter Paradigmenwechsel, der beweist, dass Zugänglichkeit und Herausforderung kein Widerspruch sein müssen. Anders als in Dark Souls oder Bloodborne bist du hier nie gezwungen, immer wieder gegen denselben Boss anzurennen. Stattdessen kannst du jederzeit in eine andere Richtung reiten, neue Gebiete erkunden, dich verbessern und später zurückkehren.

Die Spielwelt – die sogenannten Zwischenlande – ist in sechs Hauptregionen unterteilt, von denen jede ihr eigenes visuelles Thema, eigene Bosse und einzigartige Belohnungen bietet. Von den goldenen Ebenen Limgraves über die düsteren Sümpfe von Caelid bis hin zu den schneebedeckten Gipfeln der Mountaintops of the Giants entfaltet sich eine Welt, die dich auch nach 200 Spielstunden noch überraschen kann.

Aus unserer Sicht ist genau diese Freiheit der größte Trumpf von Elden Ring: Das Spiel respektiert deine Zeit und deine Entscheidungen, ohne jemals die Hand haltend einzugreifen. Du bestimmst das Tempo, du wählst den Weg – und genau das macht jede Spielerfahrung einzigartig.

Die besten Einsteiger-Tipps für deinen Start in den Zwischenlanden

Gerade der Anfang von Elden Ring kann überwältigend wirken. Mit diesen konkreten Tipps findest du deutlich schneller in den Spielrhythmus:

  • Wähle die richtige Startklasse: Für Neulinge empfehlen sich der Vagabund (solide Nahkampfwerte und gute Startausrüstung) oder der Astrologe (starke Magie für sicheren Fernkampf). Vermeide den Elenden – diese Klasse ist bewusst als Hardcore-Herausforderung konzipiert.
  • Erkunde Limgrave gründlich: Bevor du dich an Schloss Sturmschleier wagst, solltest du die Umgebung abgrasen. In den Ruinen, Katakomben und Höhlen findest du wichtige Waffen, Talismane und vor allem Runen zum Aufleveln.
  • Nutze Geisteraschen: Die Geisterglocke erhältst du früh im Spiel von der Hexe Renna an der Kirche von Elleh (nachts). Geisteraschen sind im Grunde KI-Begleiter, die in Bosskämpfen Aggro auf sich ziehen – ein enormer Vorteil.
  • Levele Vigor zuerst: Der häufigste Anfängerfehler ist es, Vigor zu vernachlässigen. Wir empfehlen, diesen Wert als Erstes auf mindestens 40 zu bringen. Mehr Lebenspunkte bedeuten mehr Fehlertoleranz, und die brauchst du.
  • Nutze die Map-Fragmente: Die Kartenstücke findest du an den leuchtenden Stelen, die auf der noch verdeckten Karte als kleine Pfeiler-Symbole sichtbar sind. Ohne vollständige Karte verlierst du schnell die Orientierung.

Ein weiterer unterschätzter Tipp: Sprich mit jedem NPC mehrfach. Viele Questlinien in Elden Ring starten erst nach dem zweiten oder dritten Dialogdurchlauf, und die Geschichten dieser Figuren gehören zum Besten, was das Spiel zu bieten hat.

Shadow of the Erdtree – Die kolossale Erweiterung

Mit dem DLC Shadow of the Erdtree, erschienen im Juni 2024, hat FromSoftware eine Erweiterung abgeliefert, die inhaltlich locker als eigenständiges Spiel durchgehen könnte. Das neue Gebiet, das Schattenreich, bietet ein Areal, das in seiner Dichte und Vertikalität die meisten Hauptspiel-Regionen übertrifft.

Der DLC bringt über zehn neue Bosse, mehr als acht neue Waffengattungen, zahlreiche Zauber und eine eigenständige Story rund um Miquella. Besonders hervorzuheben ist das neue Scadu-Segen-System: In der DLC-Welt sammelst du spezielle Items, die deinen Angriff und deine Verteidigung nur innerhalb des Schattenreichs erhöhen. Das bedeutet, dass reines Überleveln im Hauptspiel dir hier weniger hilft – du musst aktiv erkunden.

Unser Eindruck nach mehreren Spielstunden im DLC: Shadow of the Erdtree ist sowohl der kreative Höhepunkt als auch die härteste Herausforderung, die FromSoftware je geschaffen hat. Die Bosse sind kompromisslos aggressiv, die Level-Architektur atemberaubend komplex. Wer den DLC betreten möchte, muss im Hauptspiel zunächst Radahn und Mohg besiegt haben – das allein erfordert bereits erhebliche Spielerfahrung.

Builds und Spielstile – Finde deinen Weg

Ein großer Reiz von Elden Ring liegt in der enormen Build-Vielfalt. Je nachdem, welche Attribute du priorisierst, ergeben sich völlig unterschiedliche Spielerfahrungen:

  • Stärke-Builds: Große Waffen, verheerender Einzelschaden, aber langsame Animationen. Ideal mit Kolossalschwertern oder Großhämmern. Das Sprungattacken-Talisman ist hier Pflicht.
  • Geschicklichkeit-Builds: Schnelle Kombos, Blutungseffekte, hohe Mobilität. Katanas wie das Uchigatana oder Rivers of Blood dominieren diese Kategorie.
  • Intelligenz-Builds: Mächtige Glintstone-Zauber für Fernkampf. Der Mondschleier-Katana ist ein beliebter Hybrid, der sowohl im Nah- als auch Fernkampf glänzt.
  • Glaube-Builds: Anrufungen bieten Heilung, Buffs und offensive Blitzschlag- oder Feuerattacken. Besonders vielseitig und ideal für Spieler, die flexibel bleiben wollen.

Unser Rat: Spezialisiere dich in den ersten 60–80 Level auf einen Spielstil, bevor du diversifizierst. Ein Build, der alles ein bisschen kann, kann im Endgame schnell zum Problem werden. Solltest du mit deiner Wahl unzufrieden sein, kannst du nach dem Sieg über Rennala deine Attribute jederzeit umverteilen – du brauchst dafür lediglich eine Larventräne.

Multiplayer, Community und warum Elden Ring auch 2025 noch relevant ist

Auch Jahre nach dem Release bleibt Elden Ring lebendig. Die Multiplayer-Komponente – ob kooperatives Beschwören oder kompetitive Invasionen – sorgt für dauerhafte Wiederspielbarkeit. Die Community entwickelt weiterhin neue Builds, entdeckt versteckte Mechaniken und produziert beeindruckende Challenge-Runs.

FromSoftware hat zudem durch mehrere Patches die Balance kontinuierlich angepasst, Bugs behoben und die Performance auf allen Plattformen verbessert. Elden Ring läuft inzwischen auf PS5, Xbox Series X|S und PC stabil und sieht dank Ray-Tracing-Update auf aktueller Hardware besser aus als je zuvor.

Fazit – Ein Spiel, das Geschichte geschrieben hat

Elden Ring ist mehr als ein Spiel – es ist ein Meilenstein. Die Kombination

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